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  Verdi taucht ab
08.07.2009 09:39:37

Aida




Hallo Forumteilnehmer,

eine wichtige Mitteilung: Die Verdi-Materialien zur Zusatzversorgung (http://www.verdi.de/politik_von_a_bis_z/a_bis_z/zusatzversorgung/materialien) sind aus dem Netz rausgenommen worden, vor kurzem waren sie noch drin.

Offensichtlich plagt Verdi ein schlechtes Gewissen, dass sie jahrelang Falschinformationen über die Startgutschriften in diesen Materialien verbreitet haben. Die neue Strategie scheint zu lauten: Mein Name ist Verdi, ich weiß von nichts und tue nichts.

Mein Fazit: Für eine so große Gewerkschaft ist solch ein Verhalten gegenüber Millionen von künftigen Zusatzrentnern (darunter wohl auch noch einigen Verdi-Mitgliedern) eine Blamage erster Güte, absolut unakzeptabel und einer Gewerkschaft völlig unwürdig. Jahrelang hat Verdi die Betroffenen hinters Licht geführt mit Falsch- und Fehlinformationen. Jetzt, wo der Druck immer stärker wird, taucht man nun völlig ab.

Ex-Verdi-Mitglied und heute Verdi-Kritiker

Aida

08.07.2009 10:34:40

Gisela




Hi Aida,
es sind doch in naher Zukunft Wahlen in Deutschland. Dabei kann man als Verdi-Gewerkschaft der Arbeitnehmer-Partei doch nicht als LÜGNER und BETRÜGER in den Rücken fallen. So was tut eine Verdi/SPD Müntefering-Partei im Jahre 2000/2001 (Veröffentlichung durch den Bundesanzeiger nach den Wahlen im Jahre 2002) nicht. Zwangsverpflichtende VBL-Zahler werden doch in Deutschland nicht beschissen, siehe unsere Gerichtsurteile LG, OLG und BGH. Diese Urteile schreien doch nicht nach Gerechtigkeit. Was wollen wir denn noch mehr von diesem Staat, auch noch Geld. Der Staat hat für seine Angestellten kein Geld. Er benötigt Milliarden für wichtigere Aufgaben.

08.07.2009 10:36:44

Gisela




Hi Aida,
es sind doch in naher Zukunft Wahlen in Deutschland. Dabei kann man als Verdi-Gewerkschaft der Arbeitnehmer-Partei doch nicht als LÜGNER und BETRÜGER in den Rücken fallen. So was tut eine Verdi/SPD Müntefering-Partei im Jahre 2000/2001 (Veröffentlichung durch den Bundesanzeiger nach den Wahlen im Jahre 2002) nicht. Zwangsverpflichtende VBL-Zahler werden doch in Deutschland nicht beschissen, siehe unsere Gerichtsurteile LG, OLG und BGH. Diese Urteile schreien doch nicht nach Gerechtigkeit. Was wollen wir denn noch mehr von diesem Staat, auch noch Geld. Der Staat hat für seine Angestellten kein Geld. Er benötigt Milliarden für wichtigere Aufgaben.

08.07.2009 11:11:59

Momo

Email angegebenEintrag editierbar


Auf diese alten (z.Teil falsch argumentierenden) Materialien von ver.di wird in einigen Dokumenten verwiesen, die auf www.startgutschriften-arge.de hinterlegt sind. Der Webmaster der Startgutschriften-Arge Homepage hat vorausgeahnt, dass jene Dokumente einmal nicht mehr zugänglich sein werden. Die besagten alten ver.di Dokumente bleiben dem Leser dennoch erhalten. Er kann sich die alten ver.di-Materialien als zip File downloaden.

http://www.startgutschriften-arge.de,
(siehe: Aktuelles vom 08.07.2009 bzw. Button Presse, dort: Ältere Beiträge aus ver.di Internetseiten von 2001/2002)

08.07.2009 13:39:18

Aida




Hallo Gisela,

nett Ihr ironischer Beitrag. Hoffentlich merkt auch jeder Forumteilnehmer, dass es blanke Ironie ist.

Hallo Momo,

leider kann ich die alten Verdi-Dokumente auf der genannten Homepage nicht finden, habe vielleicht einen Fehler gemacht. Wenn nicht, kann ja der Webmaster der Startgutschriften-Arge Homepage das noch nachliefern, damit jeder Forumteilnehmer in den Falschinformationen der Verdi-Oberen blättern kann.

Aida

08.07.2009 13:59:54

Roedelmaier

Eintrag editierbar


Also bei mir lässt sich das ZIP File von der www.startgutschriften-arge.de downloaden.
Vielleicht drücken Sie unter Firefox mal den NEU LADEN Knopf (nach rechts drehender blauer Pfeil), oder gehen ganz raus aus Firefox und geben www. startgutschriften-arge.de neu ein.
Das sollte eigentlich Ihr Problem beheben.

08.07.2009 21:21:54

Resch




Hallo Geschädigte,

habe mal wieder Beiträge im Archiv nachgelesen,
ich muß mich echt fragen,wie können wir als Pflichtversicherte,( Rentner ) so etwas noch
länger ertragen.Bei so vielen echten Beweisen und Wahrheiten in denen zu lesen ist,wie wir betrogen wurden, es müssen nicht mal so viele Berichte gelesen werden,dann ist man im Bilde.Berichte die die Wahrheit sagen.
Heute würde ich nicht mehr von einer Betrugssache sprechen was diese Leute, Alle,zusammen mit uns gemacht haben.
Wer sind sind Alle ?
" Verdi ", "VBL" , "Aufsichtsbehörde" ," Arbeitgeber ", " Justizia" , ??
Heute würde ich es ein schurkisches Verhalten nennen ( Duden).
Also ein SCHURKENSTÜCK.

Resch ii

08.07.2009 23:24:11

Aida




Hallo Herr Resch,

SCHURKENSTÜCK trifft den Nagel auf den Kopf. Natürlich waren die Schurken nicht nur bei Verdi, sondern auch bei der VBL und den öffentlichen Arbeitgebern. Eine wirkliche Aufsichtsbehörde gibt es nicht. Im Verwaltungsrat der VBL, dem eigentlichen Aufsichtsorgan, sitzen ja wiederum Abgesandte von Verdi und den öffentlichen Arbeitgebern. Die beaufsichtigen sich selbst, also besteht keine Aufsicht.

Die Justizia würde ich nicht so pauschal nennen. Immerhin waren die Richter am OLG Karlsruhe schon ganz nah dran an der Aufdeckung des Schurkenstücks und die Richter am Verfassungsgericht haben ja ihr Urteil noch nicht gesprochen. Am schlimmsten hat es meiner Meinung nach aber Verdi getrieben, die ihre eigenen Mitglieder jahrelang getäuscht hat. Man muss sich nur alles durchlesen, was Gottseidank jetzt wieder unter www.startgutschriften-arge.de steht.. Danke auch an Roedelmaier für den Tipp, der mich weitergebracht hat.

Verdi-Kritiker

Aida

09.07.2009 08:43:53

Momo

Email angegebenEintrag editierbar


Im Spätherbst 2008 hatten sich die Tarfparteien gegenüber dem Bundesverfassungsgericht hinsichtlich einer Verfassungsbeschwerde zur Startgutschrift zu äußern.

Die allerkürzeste Stellungnahme aller Stellungnahmen kam von ver.di und zwar knallhart. Bitte nochmals nachlesen hier im Forum:

(Momos E-Mail an die Justitiarin von ver.di im VSZ-Forum vom 01.12.2008)


Die beiden Flugblätter von ver.di NACH den Tarifgesprächen mit den Arbeitgebern im Dezember 2008 und März 2009 hören sich dann aber plötzlich ganz anders an.

siehe:

(Bericht von verdi zum Tarifgespräch Zusatzversorgung am 12.12.08 in Berlin).

und

TS berichtet Nr. 004/2009, 10.03.2009.


Hier ist der kritische Leser doch verwirrt:

ver.di als Wolf im Schafspelz?
ver.di plötzlich ganz kämpferisch FÜR die Arbeitnehmerinteressen?

Ob die Justitiarin von ver.di wohlabgestimmt mit den Verhandlungsführern "Zusatzversorgung" ihrer Gewerkschaft ihre Stellungnahme gegenüber dem Bundesverfassungsgericht abgegeben hat?

Fragen über Fragen.

Es scheint: ver.di spricht mit ganz verschiedenen Zungen!

09.07.2009 10:21:32

Aida




Hallo Herr Momo,

ganz verschiedene Zungen? Da muss ich Ihnen ausnahmsweise mal widersprechen. Ich habe mir die 10 Themen unter TS berichtet Nr. 004/2009 eben mal durchgelesen. Erst beim letzten Thema geht Verdi auf die Startgutschriften ein und dann auch nur auf das lächerliche BGH-Urteil vom 14.11.2007. Also kein Unterschied zwischen der unmöglichen Stellungnahme der Verdi-Justitiarin und dem TS-Bericht von Verdi. Die haben zumindest intern alles abgestimmt und jetzt auch intern entschieden, alle Informationen über die Zusatzversorgung und die Startgutschriften aus dem Netz zu nehmen.

Dass Verdi sich "plötzlich" ganz kämpferisch im TS-Bericht gibt, ist reine Show. Damals im November 2001 haben sie sich auch so kämpferisch gegeben und und sich dann in Wirklichkeit von den öffentlichen Arbeitgebern über den Tisch ziehen lassen. Möglicherweise geschieht dies jetzt schon wieder. Seltsam auch, dass die Tarifgespräche zur Zusatzversorgung von März 2009 offensichtlich bis heute nicht wieder aufgenommen wurden. Die dreimonatige Denkpause ist ja längst vorüber. Vielleicht spielt man auf Zeit und wartet erst einmal die nächste Bundestagswahl oder das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ab. Vor Anfang 2010 werden wir Betroffenen wahrscheinlich von Verdi nichts mehr in dieser Sache hören.

Wer weiß, was da abgeht? Ich kann es selbst nicht mehr erfahren, da ich meine Verdi-Mitgliedschaft längst gekündigt habe.

Aida

09.07.2009 21:57:40

Claus-Peter




Liebe Forumteilnehmer,
seht Euch mal das Archiv des Forum an; dann werdet Ihr feststellen, dass ich seit
vielen, vielen Jahren diesen "Genossen", nichts, aber auch gar nichts mehr glaube.
Mein Austritt aus dieser, (damals noch DAG und öTV)) verschworenen, verlogenen Gemeinschaft war der erste richtige Schritt in die richtige Richtung.

09.07.2009 22:04:22

heinz

Eintrag editierbar


Hallo Geschädigte,
hoffentlich nehmen auch die Richter das Verhalten von Verdi z. K. und würdigen dies für uns Geschädigte. Lügen haben so Gott will kurze Beine. Die Hoffnung habe ich insoweit noch nicht aufgegeben. Denn zufällig habe ich ein altes BGH Urteil gefunden zur Witwerrente (erschwerende Vorrausstzung für Gewährung). Damals hatte die VBL ebenfalls die Satzung nachteilig für Versicherte geändert, was mit Art. 3 GG aber un-vereinbar war. Damals gab es dazu einen Verfassungsauftrag für den Gesetzgeber. Die VBL wurde damals ebenfalls angehalten, darauf hinzuwirken, den notwendigen Zeitraum für ihre eigene Neuregelung der Satzung so gering wie möglich zu halten und sich schon vorher auf die absehbare Regelung einzustellen. Ich hoffe, dass dies auch bei der Startgutschrift festgestellt wird.
Auch dass Bankmanager trotz Überweisung von über 300 Mill. Euro an eine Pleitebank vor Gericht ihr noch ausstehendes Gehalt von ca, 1 Mill. Euro wegen Entlassung noch erstreiten können, zeigt dass Vertrag eben Vertrag ist,
heinz

11.07.2009 12:14:06

Aida




Hallo mitbetroffene Forumteilnehmer,

nun hat ja gestern auch der Bundesrat das "Rentenkürzungsverbot" beschlossen, das sich ja bekanntlich nur auf die gesetzliche Rente bezieht.

Wie sollte man denn das nennen, was Verdi, öffentliche Arbeitgeber und VBL vor acht Jahren für die Zusatzrente beschlossen haben? Ich schlage "Rentenkürzungsbefehl" vor.

Ich bin nicht bereit, diesen Befehl widerstandslos hinzunehmen, und werde kämpfen bis zuletzt.

Aida

21.07.2009 22:29:58

Resch




Hallo Forumsteilnehmer, VBL-Verdi Geschädigte.

Könnten kleine Anzeigen in der Presse zu lesen sein ?

Verdi - VBL - Betrug , sieben Jahre sind genug.!

oder

Betrüger - Trick , das Verdi - VBL - Schurkenstück .!

mehr im Internet , unter VSZ

Grüße Resch ii

31.07.2009 21:59:23

Reinhold




Hallo Forumsteilnehmer,Betrogene und Geschädigte.

under anderem in meinem mail an Frank Bsirske:
Nach sieben Jahren ist es wieder Zeit bei den Verhandlungen mit den Arbeitgebern
und der VBL das begangene Unrecht wieder gut zumachen.
Wie sagt es sich schön " Verdi - VBL - Betrug sieben Jahre sind genug "
Wiedergutmachung sei angesagt........

Antwort Verdi..u.a.
Da wie eine Mitgliederorganisation sind,die sich ausschließlich aus den Beiträgen ihrer Mitglieder finanziert,sind unsereRessourcen begrenzt und sind nicht in der Lage,alle
Anfragen von Nicht - Mitgliedern zu beantworten.

Ist ein Verdi - Mitglied da,um die gleiche Anfrage zu machen.
Grüße Reinhold

02.08.2009 10:56:54

Claus-Peter




Hallo,
verpflichtet sich VERDI nicht in der eigenen Satzung , Mitarbeitern, die Personalrat oder Schwerbehindertenvertreter sind, auch K O S T E N F R E I Auskünfte zu erteilen?
Ich glaube in § 46 Aufgaben der Fachbereiche etwas gefunden zu haben.
Die Beratung der Personalräte und Schwerbehindertenvertretungen gehört zu den Aufgaben der Fachbereiche. Von Bezahlung oder Mitglied sein steht dort nichts.
Oder hab ich alles falsch verstanden oder gedeutet?
Wer versucht es noch maleinhold,s bei VERDI als Betriebsrat/Personalrat oder Schwerbehindertenvertreter?

02.08.2009 11:09:16

Claus-Peter




oder für E 2,50 mtl.eintreten und dann Fragen stellen. (Rentner)
Ob Du, Reinhold , die dann alle beantwortet bekommst?

03.08.2009 22:29:20

Reinhold




Hallo Forumsteilnehmer Claus-Peter,
danke für die Ratschläge,der Verhandlungstermin und Ort zur Zusatzversorgung
und die Verhandlungsführer,kann bestimmt nicht von Verdi und den Arbeitgebern
geheim gehalten werden.

Grüße Reinhold



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